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die essbare zigarette

Donnerstag, Februar 9th, 2012

hartnäckig hält sich das gerücht, die aubergine enthielte große mengen nikotin, sogar zur raucherentwöhnung sei sie geeignet. tatsache ist, daß auberginen kleinste mengen nikotin enthalten können, je nach sorte bis zu 100 mikrogram je kilo. nimmt man diesen wert an, müsste man knapp 100 kilo davon verdrücken, um eine einzige zigarette zu ersetzen. na mahlzeit!
ich habe mich auf eine frucht beschränkt, lecker gefüllt und im ofen gebacken. mit ner semmel anbei ein leckeres gericht, das ich gerne teilen möchte, deshalb nun rezept 36: aubergine mit feta

aubergine mit feta

aubergine mit feta

zutaten (für zwei portionen):
1 große aubergine
2 große tomaten
4 große champignons
1 stange frühlingszwiebel
1 EL paprikamark
1 knoblauchzehe
60g feta
olivenöl, cajun-würzmischung, salz, zucker
zubereitung:
wer noch keine cajun-mischung hat, möge sie wie folgt herstellen: 1EL knoblauchpulver, 1EL zwiebelpulver, 2TL weißer pfeffer, 1TL grober schwarzer pfeffer, 1TL cayenne pfeffer, 2TL tymian, 1/2 TL oregano vermischen, ist in einem schraubglas ne ganze weile aufzubewahren und klasse für kreolische küche und meeresfrüchte. die aubergine halbieren und mit einem kugelausstecher oder scharfen löffel aushöhlen, das fruchtfleisch fein hacken. die hälften mit der hautseite nach oben auf backpapier auf mittlerer schiene in den ofen geben und den umluftgrill auf 160 grad einschalten. jetzt tomaten und pilze in grobe würfel, frühlingszwiebel in feine ringe und knoblauch in dünne scheibchen schneiden. im wok olivenöl heiß werden lassen, gemüse bis auf die tomaten darin anbraten, dann die tomatenstücke zugeben und mit einem guten teelöffel cajun-würze und einer guten prise salz würzen, das paprikamark zugeben. in einer schüssel den feta zerkrümeln, die auberginenhälften aus dem ofen nehmen und rumdrehen. den pfanneninhalt in die schüssel geben, mit dem käse gut verrühren und die masse in die auberginenhälften füllen. alles wieder in den ofen geben und backen bis die füllung gut gebräunt ist. mit einer im ofen mit aufgewärmten semmel servieren, und schmecken lassen.

am schluss wars lecker

Samstag, Juli 30th, 2011

mein sommerurlaub neigt sich so langsam dem ende und besonders in der ostseewoche habe ich oft sehr gut gespeist. am freitag wollte ich mit meinem schatz noch einmal was neckisches naschen und waren im espitas. leider ist bei denen nur die wochen-mittags-karte wirklich interessant, die es zum donnerstag abend natürlich nicht gab. es blieb nur die wenig attraktive tex-mex-abendkarte. zu faul woanders hinzugehen, blieben wir dann doch dort, aber glücklich war ich danach nicht. deshalb habe ich heute wieder selbst zum kochlöffel gegriffen und habe etwas gezaubert, was meinem gaumen gar sehr gemundet hat. es folgt deshalb auch direkt rezept 34: lammspieße mit grillgemüse auf butterbuchweizen

lammspieße

lammspiesse mit buchweizen

zutaten(für 2 personen)
250g lammfilet
120g buchweizen (ganz)
120g buschbohnen
6 kleine strauchtomaten
1 knoblauchzehe
1/2 zwiebel
balsamessig, olivenöl, butter, pfeffer, salz, frische gartenkräuter
zubereitung:
zunächst die kräuter hacken und mit einem schuss olivenöl zu einer marinade verrühren. das lammfilet in kleine würfel schneiden und in die marinade geben. die bohnen putzen, dritteln und in leicht gesalzenem wasser bissfest kochen, dann abschrecken und abtropfen. den buchweizen in einer pfanne ohne öl leicht anrösten. 250ml wasser aufkochen und leicht salzen. den angrösteten buchweizen hinzugeben, sanft köcheln lassen. ist der wasserstand unter die buchweizenkörner gesunken, abdecken, herd abstellen und ausquellen lassen (ca. 15 minuten). hin und wieder vorsichtig umrühren. erst kurz vor dem servieren einen klecks butter unterrühren. die tomaten halbieren, auf zwiebelstücke setzen, mit balsamessig beträufeln, pfeffern, salzen und gepresste knoblauchstücke oben auflegen. das ganze auf ein backblech geben und im backofen dicht unter den grill setzen und grillen bis der knoblauch braun und die tomaten weich sind. die lammspieße in heißem olivenöl anbraten, die restliche zwiebel stifteln und zugeben. sind die spieße von beiden seiten gut gebräunt in alufolie wickeln und im ofen warmhalten. die bohnen zu den zwiebelstiften geben und durchschwenken, etwas wasser zugeben, um den bratensatz besser zu lösen. auf einem gewärmten teller zunächst buchweizen und bohnen geben,die tomaten auf die bohnen setzen, die spieße auf dem buchweizen. erst jetzt etwas grobes salz und pfeffer über das fleisch geben und dann sofort schmecken lassen.

fleisch und bohnen

Dienstag, November 30th, 2010

da ich am wochenende mehrfach gefragt wurde, wie denn das von mir kredenzte partygericht genau gemacht wird, veröffentliche ich speziell aus diesem anlass hier noch einmal das für zwei portionen runtergebrochene rezept 29: chili con carne/flink (foto folgt noch):
zutaten:
300g hackfleisch (nach belieben schwein, rind, beides oder pute)
1 dose kidneybohnen
1 dose tomaten (passiert oder in stücken)
2 EL tomatenmark
1 zwiebel
1 paprika/rot
1 knoblauchzehe
1 chilischote
2 EL Öl
1 EL Zucker
100g mais
majoran, oregano, pfeffer, salz, chili
zubereitung:
zwiebel und paprika grob würfeln, knoblauch und chilischote fein hacken. (wer’s nicht so scharf mag ersetzt die chili durch etwas rosenscharfen paprika oder cayenne-pfeffer. in einer Pfanne mit hohem rand das öl erhitzen, zwiebel, knoblauch und hackfleisch hinzugeben und solang unter rühren anbraten, bis das fleisch leicht gebräunt ist. die kidneybohnen abgießen, zusammen mit der dose tomaten, paprika und dem mais in die pfanne geben, tomatenmark unterühren. den zucker und je einen teelöffel majoran und oregano zugeben, nach geschmack pfeffern, salzen und mit chili aufpeppen. alles aufkochen lassen und bei geringer hitze etwas köcheln lassen. je länger desto besser der geschmack, fünf minuten reichen aber auch, wenn man ganz viel hunger hat (die zutaten sind natürlich auch eher als vorschlag zu verstehen, wer gern anderes gemüse reinpacken will, dem sei das natürlich freigestellt). das ganze mit ner dicken scheibe brot oder frischem baguette servieren, schmecken lassen.