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schnell, schneller, ssd

Mittwoch, Januar 20th, 2010
32GB SSS

32GB SSS

schon in der woche nach weihnachten (gesundes neues übrigens noch) habe ich mein T43 mit einem brain-update auf maximale ausbaustufe – leider “nur” 2GiB ram, dafür doppelt so schnell wie der vorher verbaute beglückt. seit dem ist das arbeiten, gerade mit visual studio oder den einschlägigen bildbearbeitungstools wesentlich angenehmer geworden. leider ergab sich dann im neuen jahr ein ganz anderes problem. immer wieder meldete mir mein os, beim speichern von datei xy sei ein fehler aufgetreten. zunächst führte ich die meldung auf einen zu flink gezogenen usb-speicherriegel zurück, leider bekam ich die meldung vermehrt auch ohne irgendwelche hot-plug events ausgelöst zu haben. zu allem unglück war vom schreiben die wohl nicht ganz unbedeutende datei $Mft$ betroffen. ein auslesen der S.M.A.R.T daten meiner hochgeschätzten 60GB/7200rpm festplatte ergab dann das erschreckende ergebnis. der Reallocated Sector Count wieß einen beunruhigend hohen wert auf. das schlimmste befürchtend habe ich erst einmal ein sonderbackup eingeschoben und mich schweren herzens für iene neue festplatte entschieden. doch hier entstand das eigentliche problem. eine PATA festplatte mit mindestens 7200rpm zu kaufen war schon damals nicht ganz einfach, als ich das notebook bekam. heute sowas zu finden ist denkbarerweise noch schwieriger.
was also tun? eine langsamere platte kaufen? auch wenn die 320gb fassen kann? nein, plat brauche ich keinen, dafür habe ich externe speicher, aber speed will ich. immerhin ist mein notebook nicht mehr das jüngste, aber fürs programmieren surfen und filme kucken mehr als ausreichend. ich bin dann über eine festplatte gestolpert, die ich vor einem jahr schon einmal in der hand hatte, wenn auch damals im desktop-sektor. die SSDs von transcend.

benchmark festplatten

benchmark festplatten

auch wenn der gigabyte preis fast schon unverschämt hoch liegt, habe ich mich für eine solche 32GB platte entschieden. Zumal es halt ansonsten eh kaum möglich ist, eine PATA platte für meinen laptop zu finden. gestern ist das gute stück (siehe bild) nun endlich angekommen. ich habe dann flink meine windows-partition (von jeh her nur 28GB groß) auf die neue platte geschoben und war über die neue agilität meines systems enorm überrascht. nicht nur, daß sich die bootzeit auf ein drittel verkürzt, man kann beim auftauchen des windows-desktops sogar sofort losarbeiten. bisher konnte ich an diesem punkt noch mindestens anderthalb minuten dem rattern der leseköpfe lauschen, bevor an echtes arbeiten zu denken war. der zeitunterschied zwiwchen standby und ruhezustand ist kaum mehr erwähnenswert und allgemein läuft alles wesentlich flüssiger. das ist natürlich nur mehr oder weniger subjektiv, eine messung (man beachte, die ordinatenskalierung!) der rohen I/O-daten sagte mir dann aber endgültig, hier haste was gscheids gekauft.