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sonntags ein ei

Sonntag, Februar 12th, 2012

getreu dem alten ddr-motto “nimm ein ei mehr” gibt es bei uns am wochenende ganz oft das klassiche frühstücksei in verschiedenen variationen. gern auch mal gepaart mit bacon, denn damit schmeckt bekanntlich alles besser. seit die mär vom schädlichen cholesterin im ei durch viele wissenschaftliche studien widerlegt wurde, schmeckt das frühstücksei sogar noch besser. heute morgen habe ich dann endlich die gelegenheit gehabt, ein auf food & wine gefundenes rezept mal selbst zuzubereiten und weil mir das so klasse gefallen hat, gibt es jetzt hier rezept 37: ei im körbchen

ei im korb

ei im korb

zutaten:
1 scheibe vollkortoast
1 großes ei
10g bacon
olivenöl, schnittlauch, salz, pfeffer
zubereitung:
den backofen auf 150 grad vorheizen, in einer pfanne die baconstreifen anbraten, nicht zu lang, die werden im ofen noch knusprig. das toastbrot mit einem nudelholz flach ausrollen und diagonal in zwei dreiecke schneiden. ein 9-cm keramikförmchen mit olivenöl einfetten und die brotdreiecke so hineinlegen, daß ein körbchen aus brot in der form entsteht. dabei vorsichtig vorgehen, damit das brot nicht einreißt. die überlappenden brotteile zusammenpressen, damit später das ei nicht durchläuft. die baconstreifen in das körbchen legen, oben herauskucken lassen, in die mitte vorsichtig das ei geben, damit das dotter nicht kaputt geht (wer lieber rühr- als spiegelei isst, kann das ei aber auch vorher verquirlen, dann erübrigt sich die vorsicht) etwas salz und pfeffer auf das ei geben, ca. 15 minuten im ofen backen, bis das eiklar gestockt ist. das eikörbchen dann vorsichtig vom rand der form lösen und auf einen teller geben, frisch gehackten schnittlauch drüberstreuen und schmecken lassen.

kuchen mal herzhaft

Mittwoch, Januar 20th, 2010

das im vorigen artikel erwähnte schnelle kopieren der systempartition hat natürlich trotzdem einige minuten gedauert. genug zeit, derweil ein leckeres abendbrot zu zaubern. der gemischte salat ist dabei sicher von kleinerem interesse, das hauptgericht könnte den einen oder anderen aber eventuell doch zum nachmachen (und vorallem beliebig variieren!) animieren, zumal es extrem flink zubereitet ist. deshalb jetzt
rezept 17: lauchtörtchen mit putenlachs

Lauchküchlein

Lauchküchlein

zutaten:
150g mehl (am besten type 1050)
1/4 pck. trockenhefe
70ml wasser
200ml schmand
1 ei
2 frühlingszwiebeln (mit grün)
50g parmesan
150g putenlachs
gekörnte brühe, slaz
zubereitung:
ofen auf 160° umluft heizen. hefe im lauwarmen wasser auflösen, eine prise salz zugeben, mit mehl zu einem weichen Teig vermengen, ruhen lassen. (anmerkung: wenns etwas deftiger sein darf, kann man diesen einfachen hefeteig auch gegen einen mürbeteig tauschen – andersherum kann man ein ei mehr nehmen und den schmand gegen milch tauschen, das spart ein paar kalorien) den putenlachs (denkbar sind etliche andere fleischige zutaten wie angebratenes hackfleisch, putenstreifen, gekochter schinken, salamiwürfel) in kleine würfel schneiden, die zwiebeln in feine ringe. schmand mit dem ei und 2TL brühpulver verquirlen. teig lang ausrollen, in der mitte tielen und zwei kleine (oder eben eine große) feuerfeste form geben, rand bis zur oberkante der Form ziehen. jeweils die hälfte schmandmischung, zwiebelringe und lachswürfel in eine form geben, mit gehobeltem parmesan überdecken. die küchlein ca. 20 minuten backen, bis die oberseite goldbraun ist. in der form (vorsicht heiß) oder auf einem teller servieren, schmecken lassen!